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Erzählungen von Arthur Schnitzler

Illusionslosigkeit und unerbitterliche Wahrheitssuche, eine der Wissenschaft Freuds verwandte Seelen- und Sinnenkunde, tiefe Skepsis bei anscheinend leichtem Spiegel, Kunst und Atmosphäre, der Stimmung, des unvergleichlichen Dialogs bilden den Gesamtnenner von Schnitzlers Schaffen - dem dramatischen wie dem erzählerischen.
Arthur Schnitzler gehört zu den großen Erzählern nicht nur seiner Zeit. Sein Werk bewahrt das Lebensgefühl der ausgehenden Donaumonarchie, des späten Wien, und greift zugleich der Entwicklung der modernen Literatur und Psychologie weit voraus.  Im "inneren Monolog" einer Technik, die Schnitzler lange vor James Joyce zur Anwendung brachte, werden Bewußtes und Unbewußtes, Herrschaft des Augenblicks und Gegenwart des Vergangenen greifbar. Die persönlichen Regungen, Schwächen und Konflikte der Schnitzlerschen Gestalten zeigen nur scheinbar einen Ausschnitt: in ihrem Sprechen und Handeln treten Gesellschaft und Geist einer ganzen Epoche, tritt Zeitloses in Erscheinung.
Die hier gesammelten Erzählungen stammen aus der Zeit von 1910.

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