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Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß


Ein Film von Pier Paolo Pasolini

Vittorio Cataldi, genannt "Accattone" ("Bettler" oder "Schmarotzer"), lebt in einer heruntergekommenen Vorstadt Roms. Nachdem er Frau und Sohn verlassen hat, verdient er als Zuhälter sein Geld. Tagsüber hängt er die meiste Zeit mit seinen Freunden herum, die dem gleichen Gewerbe nachgehen. Die Clique verbringt die Zeit mit Herumsitzen, Kartenspielen und sinnlosen Wetten.



Als Accattones einzige Hure, Maddalena, von einem Motorrad angefahren wird, zwingt er sie, trotzdem zu arbeiten. In dieser Nacht wird sie von einer konkurrierenden Bande aus Neapel zusammengeschlagen aus Rache dafür, dass sie ihren vorherigen Zuhälter Nero Ciccio, den Freund des Anführers der Neapolitaner Salvatore, ins Gefängnis gebracht hat.
Aus Angst vor der Rache der Neapolitaner beschuldigt Maddalena Cartagine und Balilla, zwei Freunde Accattones, die mit dem Vorfall nichts zu tun haben. Wegen Verleumdung kommt sie ins Gefängnis und Accattone ist nun ohne Einkünfte. Er versucht, wieder bei seiner Ex-Frau Ascenza unterzukommen. Diese hat für ihn jedoch nicht mehr übrig als: "Sieh zu, wie du allein fertig wirst!". Schwager und Schwiegervater verjagen ihn. Accattone ist völlig am Ende. Für ein Spaghetti-Gericht hintergeht er seine Freunde.

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