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Don Quijote von der Mancha



Roman von Miguel de Cervantes Saavedra

Seit fast vierhundert Jahren zieht der "sinnreiche Junker" Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, durch die Weltliteratur, um seinen Idealen von Gerechtigkeit und Liebe zum Sieg zu verhelfen.
Dem närrischen Abenteuer zur Seite steht der treue Knappe Sancho Pansa, dessen praktischer Lebenssinn den schönsten Kontrast zur Realitätsferne seines Herrn bildet. Auch wenn schließlich der Ritter den Zusammenbruch seiner Trugwelt erleben muß, mündet die große Enttäuschung am Ende glücklich in eine neue Selbsterkenntnis, und in heiterer Gelassenheit stirbt er als Alonso Quijano der Gute.

Thomas Mann nannte den „Quijote“ ein „Volks- und Menschheitsbuch“, Hegel meinte, Cervantes habe den Roman als eine in sich selbst gebrochene, ironische Form geschaffen. Viele werden aber auch Dostojewski Recht geben: „Es ist das traurigste Buch, das je geschrieben wurde, denn es ist die Geschichte einer verlorenen Illusion.

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