Nationalratswahl 2017

Ablenkungsmanöver des Bgm. Dieter Egger!



Nachdem Dieter Egger in der vergangenen Woche durch seine unsäglichen Äußerungen eine ganze Religionsgemeinschaft diffamiert hat und dies auch noch im Gemeindeblatt veröffentlichte, will er nun bezüglich eines Grundstückdeals, welcher in in keiner Weise akzeptiert werden kann, ablenken. Natürlich darf da Sippenhaftung nicht fehlen. Die damaligen Entscheidung im Stadtrat ging im Vorfeld ein Bürgerbeteiligungsprozess voraus. Dies war immer unsere Voraussetzung für eine Zustimmung. Im Zuge dieser Stadtratssitzung wurde vom damaligen Bürgermeister versichert, dass rechtlich alles korrekt sei. Dies war ein Fehler meinerseits.
Das Problem mit der Emsbachverbauung war ja schon von Beginn an ein verkorkster. Beispielsweise wurde die Ausnahmegenehmigung für den Bau von 2 Wohnanlagen im oberen Bereich, welcher im vergangenen Jahr begonnen wurde, mit der ÖVP und der Stimme eines FPÖ-Stadtrats beschlossen. Wir haben uns stets gegen eine solche Ausnahme gewehrt, da sie dem Ortsbild massiv Schaden zufügt. In der Folge haben wir vorgeschlagen, dass der Bebauungsplan in der Innenstadt mit Bürgerbeteiligung neu überarbeitet werden und weitere Maßnahmen gestoppt werden. Auch der Kauf/Rückkauf der Liegenschaften war dabei eine Option. Somit hätte die Stadt Zeit gewonnen für eine ordentliche Bebauung bzw. Nutzung dieses Areals. Diese Vorschläge wurden allerdings ignoriert und eine neuer Prozess ohne Bürgerbeteiligung in Gang gesetzt. Das Ergebnis präsentiert und flott in einer Abstimmung pseudosanktioniert. Dabei wurde von der Voraussetzung ausgegangen bzw. suggeriert, dass es keine möglichen Alternativen gibt, als die Objekte niedriger zu bauen und die Säge abgebrochen wird.
Wenn nun der Bürgermeister meint, dass der Grundstückspreis bei 360,-- bis 380,— Euro in der Innenstadt liegt, entbehrt die jeder Grundlage, da der offizielle Preisspiegel für diese prominente Lange 480,— Euro vorsieht. Ein weiteres Argument für die hohen Grundstückspreise ist der Umstand, dass unsere Forderung, mindestens 20% der Wohnungen dem gemeinnützigen Wohnbau zur Verfügung zu stellen, stets eine Absage erteilt wurde, da eben der Preis der Liegenschaft zu hoch sei. Grundstückpreise um €350,— sind inzwischen für den gemeinnützigen Wohnbau keine Seltenheit.
Der nun vorgeschlagene Deal, ein Grundstück von 2.173m2 um €224,-- zum Nachteil der Stadt zu veräußern, soll nun die Landeskontrollabteilung prüfen.

Seine heutige Medienorientierung erinnert mich an Pippi Langstrumpf „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!“
Dieter Egger verquickt eine politische Auseinandersetzung mit seiner Person jeweils mit dem Image der Stadt. Man schade nicht ihm, sondern Hohenems. Offenbar betrachtet er Hohenems als seinen Besitz und verhält sich wie ein Sektenführer. Alles lieb, alles nett, aber bei Kritik wird mit Hilfe der Stadtmedien aus Steuergeldern sanktioniert. Er ist eben sehr dünnhäutig und kann mit anderen Ansichten schwer umgehen. Hier empfiehlt sich ein Coaching.

Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben!

mit freundlichen Grüßen:
Bernhard Amann

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