Nationalratswahl 2017

Bgm. Dieter Egger treibt ein gefährliches Spiel!



Inzwischen gehört es in Hohenems zur Tagesordnung, dass Bgm. Dieter Egger die BürgerInnen in Hohenems mit seinen rhetorischen Flatulenzen täglich beglückt und zu jedem Mickey-Mouse Thema Stellung bezieht. Nicht umsonst wurden das Budget für den öffentlichen Auftritt der Stadt und insbesondere der des Bürgermeisters mit Hilfe der ÖVP um sagenhafte € 265.000.— im aktuellen Budgetjahr erhöht. Finanzielle Mittel für weit wichtigere Projekte (u.a. Kinderspielplätze Hohenems Süd, Notfond für Familien in prekären Situationen) wurden abgelehnt. Die zwei Vorfälle in Hohenems (62-jähriger Mann wurde grundlos verprügelt, Massenschlägerei zwischen 2 türkischen Großfamilien) sind natürlich zu verurteilen. No na, wer würde diese Vorfälle gutheissen!

Dass Bgm. Egger nun die unterschiedliche Kulturen dafür mitverantwortlich macht, lässt auf seine geistige Haltung schließen. Er trägt damit weiter zur Spaltung der Gesellschaft bei, anstatt die Bevölkerungsgruppen zu einen. Offenbar ist der Bürgermeister nur für die „Autochthonen“ zuständig (Handbuch freiheitlicher Politik).

Beispielsweise ist die Scheidungsrate in der türkischen Bevölkerung mindestens so hoch wie jene der österreichischen. So müsste es ja täglich zu Beziehungsdramen mit Gewaltakten kommen. Dies ist eben nicht der Fall. Gerade die vergangenen Tage und Wochen haben bundesweit für Aufsehen gesorgt (Morde und Selbstmorde in Familien). Hier kann ich auch nicht die österreichische Bevölkerung mit ihrer Kultur in Geiselhaft nehmen. Einfach absurd!

Was nun als Lösung von Egger vorgeschlagen wird, ist einfach nur lächerlich. Mit der Anstellung eines zusätzlichen Polizisten soll zukünftig die „Präventionsarbeit“ forciert werden. Die Anzahl der Dienstposten für die Bundespolizei schwankt in Hohenems zwischen 19 und 22. Weiters sind aktuell 4 Polizisten für die Stadt Hohenems im Einsatz. Dass nun mit der Anstellung eines 5 Polizisten Gewaltakte verhindert bzw. minimiert werden, gehört ins Reich der Märchen.

Aktivitäten in Richtung einer solidarischeren Gesellschaft findet in der täglichen Beziehungsarbeit mit den Menschen der verschiedensten Kulturen statt. Also im „Kleinen“ und nicht mit Presseaussendungen. Diese erschweren bzw. verhindern vielmehr wie im aktuellen Fall eine reale Integration.

Mit freundlichen Grüßen:
Bernhard Amann


Autochthon, siehe Seite 31:

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