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Str. Dieter Egger praktiziert 2-Klassen Gesellschaft und ignoriert Wohnungsnot!

 
Seit 2011 hat die Stadt Hohenems ein umfangreiches Konzept über die Verbauung des Miller-Aichholz Areals im Herrenried erarbeitet. Zahlreiche Arbeits- und Lenkungsgruppensitzungen, ein Architektenwettbewerb und 2 öffentliche Präsentationen bildeten die Grundlage für die Verbauung dieses Areals. Nun liegt ein baureifes Projekt vor. Auch eine Bauträgerschaft steht nach einer Ausschreibung bereit.
Der Ausgangspunkt war die Tatsache, dass Hohenems, wie auch die anderen Gemeinden und Städte ein massives Wohnproblem aufweist. Über 450 Menschen und Familien sind auf der Warteliste für eine gemeinnützige Wohnung in unserer Stadt. Nicht berücksichtigt dabei sind Menschen mit Asylstatus. Von der Wohnungsnot sind inzwischen nicht nur niedere Einkommen betroffen, sondern auch der Mittelstand. In Hohenems ist es absolut notwendig, dass für einen Teil der Bevölkerung - welche vielfach in prekären Wohnungen leben - menschenwürdiger und bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht ist die Implementierung des gemeinnützigen Wohnbaus in zentraler Lange unabdingbar und nicht auf der grünen Wiese. „Aus den Augen, aus dem Sinn“, so Eggers Devise! Die FPÖ-Hohenems hat sich stets einem gemeinnützigen Wohnbau in der Innenstadt und nun im Herrenried verweigert. 

160 Wohneinheiten sollen errichtet werden:
- 20% Eigentumswohnungen (32 Wohnungen)
- 80% integrativer gemeinnütziger Wohnbau:
1. Der integrative Wohnbau umfasst das betreute Wohnen für SeniorInnen und Menschen mit Handicap mit etwa 20 Wohneinheiten.
2. Ein Wohnblock wird so gestaltet, dass eine Erweiterung des Pflegeheims ermöglicht wird (12 Wohneinheiten).
3. Beim integrativen Wohnbau wird die Möglichkeit angeboten, die Wohnungen in Form des Mietkauf zu erwerben (Beim letzten Projekt „Im Witzke“ entschieden sich 1/3 für einen Mietkauf). Hier werden auch höhere Einkommen berücksichtigt. Wir schätzen mindestens 20 Mietkaufwohnungen.
4. Bei einem Wohnblock wird eine Etage für ein kulturelles Begegnungszentrum verwendet (Größe 3 Wohnungen).


Somit kommen höchstens 73 Wohnungen zur Vermietung und nicht 130, wie Dieter Egger fälschlicherweise genannt hat. Dies ist unseriös und lässt auf Unwissen und fachliche Inkompetenz schließen. Ein klassischer Simulant, welcher als Lösungen Allgemeinplätze vorschlägt und nicht an einer ernsthaften Mitarbeit interessiert ist. Seine Arbeitsverweigerung in Sachen Sportgymnasium ist das beste Beispiel dafür.

Dass sich nun die ÖVP von Eggers Simulationen beeindrucken lässt, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Offenbar regiert in Hohenems die „Erbengeneration“, welche mit den Sorgen und Nöten der BürgerInnen noch nie in Kontakt gekommen ist und vor realen Problemen die Augen verschließt.


Mit freundlichen Grüßen:
Bernhard Amann

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