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Gebühren-Raubritter SPÖ und ÖVP


Nächstes Jahr, 2012, bin ich seit 20 Jahren stolzer Besitzer keines Fernsehers. Brav zahle ich bislang aber die Gebühren für den Radioempfang. Musik höre ich nämlich gerne.
Nun las ich am 1. Dezember 2011 in einem vol-Bericht "Medientransparenz passierte Verfassungsausschuss" folgende Textpassage:
"Nur mit den Stimmen der Koalitionsparteien wurde eine Novelle des ORF-Gesetzes beschlossen, um ein Schlupfloch bei den Rundfunkgebühren zu schließen. Jeder Rundfunkteilnehmer, der an seinem Standort terrestrisch mit ORF-Programmen versorgt wird, muss künftig ORF-Gebühren zahlen, unabhängig davon, ob er ein Endgerät für den digitalen Empfang besitzt. Die Opposition lehnte die Novelle ab: Es gehe nicht an, eine Rundfunkgebühr unabhängig von der Empfangsmöglichkeit allein an den Besitz des Gerätes zu knüpfen, hieß es."

Man müsste meinen, dass es heutzutage technisch möglich sein sollte, mit einem einfachen Zugangscode die Nutzung von ORF-Programmen mit den freiwilligen Gebührenzahlenden zu verknüpfen. Gibt es jemanden, der den SPÖ- und ÖVP-Verantwortlichen hilft, dieses technische Problem zu lösen?
Ich bin nur Internet-User, habe kein Kabelanschluss, keine Satellitenschüssel, keine Boxen oder sonstigen Schnickschack um Fernsehprogramme zu empfangen. Es widerstrebt mir deshalb gewaltig, Gebühren für Fernsehprogramme zu bezahlen, die ich nicht konsumieren kann und schon gar nicht will-

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